Die TROs zeichnen sich durch eine Auseinandersetzung mit sich selbst, der eigenen Biographie, prägenden Ereignissen und den eigenen Stärken und Herausforderungen aus. Zudem geht es darum, sich in der Gruppe wahrzunehmen und Rückmeldungen zu erhalten sowie anderen zu geben, um dieses Vorgehen wertschätzend zu erlernen und ein erweitertes Bild von sich selbst zu erlangen. Auf Basis dieser Erkenntnisse beschäftigen sich die Teilnehmer*innen mit ihrem Glauben, ihren Glaubensvorstellungen und der „Sinn-Frage“. Dabei geht es nicht darum, nach "richtig und falsch" zu beurteilen, sondern durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit diesen Fragen weiter zu einem erwachsenen, selbstbestimmten und Orientierung findenden Menschen zu reifen. Die Tage sind teilnehmer*innen- und ressourcenorientiert ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Teamer*innen die Intensität und Art der Arbeit von den Schüler*innen abhängig machen und besonders ihre Stärken und Fähigkeiten in den Blick nehmen.
TROs kennzeichnen sich durch einen Wechsel der Plenums- und Kleingruppenarbeit. Zu Beginn der Tage werden Kleingruppen gebildet, die in gleicher Zusammensetzung in jeder Arbeitsphase zusammenkommen. Dadurch entsteht in den Kleingruppen ein besonderes Vertrauensverhältnis, welches wesentliche Grundlage für die intensive Zusammenarbeit ist.Die Schüler*innen werden begleitet von qualifizierten haupt- und nebenamtlichen Teamer*innen. Letztere sind in der Regel Student*innen der pädagogischen und theologischen Berufe, angehende Sozialpädagog*innen und Lehrer*innen. Sie qualifizieren sich durch regelmäßige Reflexion und Fortbildung. Ihre weitreichenden Erfahrungen gewährleisten ein flexibles und situationsgerechtes Eingehen auf die Bedürfnisse und den Entwicklungsstand der Jugendlichen. Die pädagogische Leitung des Hauses steht dabei jederzeit den Teamer*innen als auch den Schüler*innen als Ansprechpartner*in zur Verfügung.